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Raus aus der Komfortzone sei gut und wichtig. Fühlt sich aber sehr unkomfortabel an.
Mitte Juli findet ausgerechnet am wohl einzigen Regentag des Monats ein Gartenfest nahe Freiburg statt. Gegen Abend reisst der Himmel auf, ich spiele zwischen Kindern, Gartenstühlen und Blick ins Grüne einen kurzen Slot vor rund vierzig Menschen. Schön wie ich danach mehrfach positiv auf meine Texte angesprochen werde.
Drei Tage zuvor sehe ich den Aufruf zur Liedermacher:innen-Liga am adriAkustik. Ich denke einzig, etwas mehr Stagetime am Festival wäre cool. Und melde mich an, ohne an die Konsequenzen zu denken. Am selben Abend werden zehn Artists ausgelost. Dann die Mail: In Volo ist dabei und hat einen Monat Zeit ein Lied zum Thema Paralleluniversum zu schreiben. Sehr unkomfortabel! Mir wird leicht übel. An Texten feile ich normalerweise zwei oder drei Monate. In den letzten zwei Wochen jongliere ich deshalb täglich mit Worten. Jetzt ist das Lied Ungelebte Leben beinahe fertig. Ich bin gespannt wie es wirkt und vermute mal, mich damit in zwei Wochen nicht vollends zu blamieren. Dennoch, das Niveau ist hoch (unten hat's bisherige Siegerbeiträge).
Während ich diese Zeilen schreibe sitze ich in Lauda (südlich von Würzburg) beim Schwimmbad (gegen die Hitze), auf dem Weg nach Leipzig. Nächste Woche spiele ich ein Konzert im Bier'n'Roll und muss mich um die Reparatur meiner Solaranlage kümmern. Eine Woche später geht die Reise weiter zum adriAkustik nach Deutzen, inklusive Liedermacher:innen-Liga und hoffentlich gelungenen Performances. Bericht folgt.
dass du meinen Newsletter liest, auf Konzerte kommst und kleine Indie-Artists unterstützt. Das ist unheimlich wertvoll.
Wenn du meine Musik teilst oder weiterempfiehlst, hilft mir das enorm. Und falls du einen Ort kennst, an dem ich unbedingt mal spielen sollte: schreib mir sehr gerne 🤗
